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Sylvia Führer

Was mich bewegt

Die Schlüsselworte meines Lebens sind, die Kommunikation zwischen dem spanischen und deutschen Sprachraum zu fördern wie auch zu einem naturverbundenen und sozial gerechten Zusammenleben in unserer globalisierten Welt beizutragen.

Die Zweisprachigkeit wurde mir in die Wiege gelegt, sodass ich schon sehr früh mit dem Unterrichten der spanischen Sprache beginnen konnte. So blieb mir Zeit, mich auch in Ökologie, Sozialem und Kunst zu engagieren und darin tätig zu sein. In unserer auf Spezialisierung ausgerichteten Epoche braucht es meiner Meinung nach auch Menschen, die Brücken zwischen verschiedenen Fachbereichen schlagen und einen ganzheitlichen Ansatz leben.

Daraus entsteht wie von selbst ein interdisziplinäres Denken und Handeln: So kann man etwa künstlerische Kräfte auch im sozialen Umgang wirken lassen. Menschen aus verschiedenen Zeiten, die mich besonders inspirieren sind Jesus, Buddha, Mahatma Gandhi, Mercedes Sosa, Giiora Feidmann, Eve Cassidy ... und viele wunderbare persönliche Freundinnen und Freunde.

Werdegang
Im Alter von 18 Jahren

Geboren bin ich 1968 in Stuttgart als viertes Kind einer Übersetzer- und Dolmetscherfamilie. Wir wanderten nach Las Palmas de Gran Canaria aus, wo ich nebst „Strandurlaub nach Feierabend“, Jobs als Hotel-Rezeptionistin und Weltverbesserungsversuchen mein zweisprachiges Abitur im mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig ablegte.

Danach folgte in Freiburg im Br. ein Studium der Pädagogik in der Spezialisierung auf Musik und Religion für das Lehramt; wähenddessen Spiel der lateinamerikanischen Harfe, Ausbildung in künstlerischem Blockflötenspiel vom Sopranino bis zum Bass bei Susanne Peter und Jeanette Flöel sowie Unterrichtstätigkeit in Musik und Spanisch.

Von 1992-2001 arbeitete ich als Lehrkraft für Musik an der Musikschule Dreisamtal in Kirchzarten bei Freiburg; seither bin ich Spanischlehrerin und Autorin auf freiberuflicher Basis.

Meiner Familie habe ich meinen ökologischen Lebensstil zu verdanken. Von Geburt an Vegetarierin, ernähre ich mich von dem, was saisonal und regional zur Verfügung steht und konnte mein Leben stets ohne eigenen PKW organisieren, um einige Eckpunkte zu nennen, die meinen Alltag bestimmen. Global denken, lokal handeln" ist meine Devise. Es st mir bewusst, dass niemand einen wie auch immer gearteten "speziellen" Weg alleine gehen kann, denn wir sind alle aufeinander angewiesen.

Publikationen
Zusammenarbeit mit Gisela Wassermann in der drit­ten Auf­la­ge des mu­sik­pä­da­go­gisch­en Buches

Die Bücher, die du lesen willst, musst du selbst schreiben“, teilte mir ein guter Freund mit, als ich 18 Jahre alt war.

Bücher sind für mich kleine Kunstwerke. Inspiration vollzieht sich nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen! Gute Bücher bringen auf verschiedenen Ebenen Genuss und Erhöhung der Lebensqualität; immer wieder wird man neue Aspekte in ihnen entdecken können. In der Bücherlandschaft gibt es außerhalb des Mainstreams" des öfteren fehlende kleine Mosaiksteine, durch deren Berücksichtigung die Welt ein Stückchen reichhaltiger, bewusster und sozialer werden kann. Einigen von ihnen habe ich mich mit aller Hingabe gewidmet.

Die Themenbereiche, über die ich publiziere, bewegen sich in den Bereichen Musikpädagogik, Kunst, Kinderliteratur und zwischenmenschliche Beziehungen auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene. Meine Bücher gehen von der Praxis aus. Jedes von ihnen arbeitet für sich selbst mit einer besonderen, originellen Form von Perspektive, von der aus sich das Thema mit neuen Augen betrachten lässt. In bisher über vierzig Fachzeitschriftenartikeln habe ich die Themen, die in meinen Büchern detailliert ausgearbeitet sind, auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht; zudem habe ich Vorträge und Lesungen gehalten und Projekte an Schulen durchgeführt.

So habe ich im Alter von dreißig Jahren mittels meiner Erfahrung als Lehrerin ein Fachbuch für Musikpädagogik ausgearbeitet. Nun in dritter Auflage, wird es weiterhin in der Lehrerausbildung und pädagogischen Praxis im Sinne eines Standardwerks verwendet. Mein Anliegen ist es, bleibende Werte zu schaffen, wofür es nicht nötig ist, jeder Modeströmung zu folgen.

Als Autorin und Lehrerin bedeutet es mir viel, den Kindern Raum zu geben, die überlieferte Kultur und die Umwelt spielerisch zu erkunden und sich kreativ darin zu entfalten. Ebenso sehr liegt mir am Herzen, dass Erwachsene sich junge Augen bewahren, die das Staunen nie verlernen und der Vielfalt von Natur und Kultur gegenüber offen bleiben.

Spanischunterricht und aktuelle Projekte

Bei meiner Tätigkeit als Spanischlehrerin, die mein Leben seit zwanzig Jahren bestimmt, kann ich aus dem Fundus aller meiner bisherigen Arbeiten schöpfen: Die Erfahrung als Musiklehrerin kommt mir dabei zugute, Übungen für den stimmigen Sprachklang sowie kreative Grammatikspiele zu entwickeln. Zugleich steht meinen fortgeschrittenen erwachsenen Kursteilnehmern eine breite Palette an gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und psychologischen Themen zur Verfügung, anhand derer sie sich in der spanischen Sprache üben können.

Im Vordergrund meiner derzeitigen publizistischen Tätigkeit befindet sich die Metamorphische Kunst des mexikanischen Malers Octavio Ocampo. Auf feinstem Niveau zeigen seine Gemälde auf, wie Wirklichkeit, Illusion und scheinbare Gegensätze oft sehr nah beieinander liegen und letztlich zueinander gehören.

Nach wie vor bin ich dem Motto treu: "Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, so ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit." (Helder Camara)

Aktuelle Eindrücke März-Juni 2019
Freizeit

Privat sind meine Herzensangelegenheiten: Gute Gespräche und Meditation. Meine acht Nichten und Neffen. Selbstkreierte neuartige Musikmarionetten ohne Elektronik, die ich in kleinen Aufführungen einsetze. Waldspaziergänge, Kammermusizieren mit der Flöte, kanarisches Folkloremusizieren mit dem Instrument Timple und lateinamerikanisches mit der Harfe.

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